Beratung und Vertretung von Betriebsräten

Höchste Spezialisierung auf dem Gebiet des Arbeits- und des Betriebsverfassungsrechts gewährleistet eine fundierte Beratung Betriebsräten aus allen Branchen. Insbesondere bei Umstrukturierungen (Betriebsänderungen), aber auch bei der Beratung und Prüfung von Betriebsvereinbarungen und der Durchsetzung der sonstigen Beteiligungsrechte Ihres Betriebsrats sind wir Ihnen jederzeit schnell und kompetent behilflich.

Die in der Kanzlei tätigen Fachanwälte für Arbeitsrecht sind zudem als erfahrene und praxisnahe Dozenten im Bereich der Betriebsräte-Fortbildung tätig. Dabei geben wir unsere mehrjährige Berufserfahrung an die Seminarteilnehmer praxisnah weiter. Gleichzeitig vertieft jedes von uns gegebene Seminar den Erfahrungsschatz des jeweiligen Dozenten und der Kanzlei. Wir geben unsere Erfahrung in unserer Beratung gerne an Ihren Betriebsrat weiter. 

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Beratung des Betriebsrat bei Umstrukturierungen

Die Anwälte der Kanzlei Althoff Gänsler & Partner Rechtsanwälte mbB sind spezialisiert auf die rechtliche Beratung und Vertretung von Betriebsräten bei Betriebsänderungen im Sinne des § 111 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Ziel ist der Abschluss eines Interessenausgleichs und eines Sozialplans.

Eine Betriebsänderung kann der Arbeitgeber grundsätzlich erst dann umsetzen, wenn er den Betriebsrat ordnungsgemäß beteiligt hat. Eine Betriebsänderung kann zum Beispiel in Form von Personalabbau vorliegen, ebenso wie bei einer Ausgliederung von Betriebsteilen oder einer grundlegenen Änderung der betrieblichen Organisiationsstruktur. Auch kann die Betriebsänderung mit einem Betriebsübergang i.S.d. § 613a BGB einher gehen, wenn der "neue" Arbeitegeber gleichzeitig restrukturieren möchte. Welche Rechte der Betriebsrat im Einzelnen hat, erklären wir gerne telefonisch oder in einem Beratungstermin.

In Unternehmen mit mehr als 300 Arbeitnehmern steht dem Betriebsrat auch ohne nähere Vereinbarung mit dem Arbeitgeber anwaltliche Unterstützung zur Beratung zur Verfügung (§ 111 Satz 2 BetrVG). Aber auch in kleineren Unternehmen ist bei einer Betriebsänderung regelmäßig die Erforderlichkeit gemäß § 80 Abs. 3 BetrVG gegeben.

Sprechen Sie uns an, sofern Sie von einer geplanten Umstrukturierung in Ihrem Betrieb Kenntnis erlangt haben.

"Beratungs-Flatrate" für Betriebsräte

Wir bieten Betriebsräten eine "Beratungs-Flatrate" an

Hierbei vereinbaren wir mit Ihrem Arbeitgeber eine monatliche Honorarpauschale, die unsere Beratungsleistungen für Ihren Betriebsrat abdeckt. Für nähere Informationen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an- wir kümmern uns um das weitere Vorgehen. Wir stellen Ihnen u.a. kostenlos einen entsprechenden Musterbeschluss zur Verfügung, der unsere Beauftragung als sachverständige Berater des Betriebsrats regelt, und kümmern uns um eine Vergütungsvereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber.

Betriebsvereinbarungen

Gerne helfen wir Ihrem Betriebsrat auch bei der Erstellung und Prüfung von Betriebsvereinbarungen zur Verbesserung und Sicherstellung Ihrer innerbetrieblichen Arbeitsbedingungen, z.B. bei Regelungen zur Arbeitszeit (Arbeitszeitmodelle, Schichtdienste), Überstunden, Mobbing, Urlaub, Einführung technischer Einrichtungen, Fragen der betrieblichen Lohngestaltung usw.

Die in der Kanzlei tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte verfügen über jahrelange Erfahrung bei der Erstellung und Prüfung von Betriebsvereinbarungen zu sämtlichen betriebsverfassungsrechtlichen Themen. In diesem Zusammenhang erschienen unter anderem Veröffentlichungen zu den Themen Arbeitszeit im Betrieb, Ordnung des Betriebs, Urlaubsgrundsätze und Mitbestimmung des Betriebsrats bei technischen Einrichtungen.

Möchten Sie uns kennenlernen?

Vereinbaren Sie einen Kennenlern-Termin

Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Gerne sind wir bereit, Sie am Standort Ihres Betriebs zu einem unverbindlichen Kennenlern- und Beratungsgespräch zu besuchen. Ebenso stellen wir Ihnen auf Anfrage kostenlos den erforderlichen Musterbeschluss für Ihren Betriebsrat zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, Ihnen und Ihrem Betriebsrat helfen zu dürfen!

Kontakt








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Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Sie haben eine Kündigung erhalten? Sie sind unzufrieden mit Ihren Arbeitsbedingungen?
Sie haben eine unberechtigte Abmahnung erhalten? Wir helfen Ihnen effektiv und nachhaltig.

In der Kanzlei Althoff Gänsler & Partner mbB werden Ihre rechtlichen Interessen als Arbeitnehmer von Fachanwälten für Arbeitsrecht durchgesetzt. Hierbei handelt es sich um ein berufsrechtlich geschütztes Qualifikationsmerkmal, das nur durch besondere Lehrgänge sowie eine nachgewiesene langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Arbeitsrechts verliehen wird. Die Rechtsanwaltskammern erkennen allein die Bezeichnung "Fachanwalt für Arbeitsrecht" als Qualifizierungsmerkmal an.

Gerade im Bereich des stetig komplexer werdenden Arbeitsrechts ist die qualifizierte Beratung durch Fachanwälte für Arbeitsrecht von entscheidender Bedeutung. Die Kanzlei Althoff Gänsler & Partner Rechtsanwälte mbB ist spezialisiert auf die Beratung und Vertretung von Arbeitnehmern und Betriebsräten, und dies ausschließlich. Arbeitgeber werden von unserer Kanzlei nicht vertreten.

Wir stehen auf Ihrer Seite!

Kündigung

Verlieren Sie keine Zeit!

Im Falle einer Kündigung ist binnen drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht zu erheben. Sofern Sie eine Kündigung erhalten haben, erhalten Sie bei uns daher schnellstens einen Besprechungstermin, in dem wir gemeinsam mit Ihnen die persönliche Strategie im anstehenden Kündigungsschutzprozess entwickeln.

Für den gekündigten Arbeitnehmer führt die Erhebung einer Kündigungsschutzklage regelmäßig zu einer – oft erheblichen – Verbesserung seiner Rechtsposition. Entweder kann der Arbeitsplatz erhalten werden oder es wird eine Abfindung erzielt, die regelmäßig über dem außergerichtlichen Angebot des Arbeitgebers liegt.

Ihre individuellen Bedürfnisse sind dabei für unser anwaltliches Handeln maßgeblich.

Gern stellen wir Ihnen die Vollmacht für unsere Beauftragung zur Verfügung. 

Abmahnung

Ich habe eine Abmahnung erhalten. Ist doch nicht schlimm, oder?

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Arbeitgeber stets mindestens zwei oder drei Abmahnungen aussprechen müssen, bevor einem Arbeitnehmer gekündigt werden kann. Die Wahrheit lautet (wie so oft im Arbeitsrecht): es kommt drauf an!

Regelmäßig hat einer verhaltensbedingten (fristlosen) Kündigung nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) mindestens eine Abmahnung vorauszugehen. Dies gilt allerdings nicht in jedem Fall. Denkbar sind eben auch Fälle, in denen der Arbeitgeber nciht abmahnen muss, sondern direlt eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund aussprechen  darf.

Wir beraten Sie, wie Sie sich am besten gegen eine erfolgte Abmahnung zur Wehr setzen.

 

Versetzung

Muss ich mir wirklich alles gefallen lassen?

Wenn der Arbeitgeber Ihnen andere Tätigkeiten als Ihre Bisherige zuweisen möchte, stellt sich regelmäßig die Frage, ob dies rechtlich zulässig ist oder ob die Versetzung eine unzumutbare Härte darstellt.

Wir prüfen, inwieweit Sie arbeitsvertraglich verpflichtet sind, der Anweisung Folge zu leisten und beraten Sie hinsichtlich Ihrer bestehenden Möglichkeiten.

Übrigens:

In Betrieben mit Betriebsrat muss dieser gemäß § 99 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) der beabsichtigten Versetzung zustimmen. Liegt die Zustimmung des Betriebsrats nicht vor, darf der Arbeitgeber Sie zunächst nicht versetzen.